Monika Huber

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NEUE ARRBEITEN



MINDMAPS

MINDMAP ist der Versuch einer Annäherung an zerstörte Orte durch Retusche und Rekonstruktion. 
Seit Ende 2010 entsteht das digitale Archiv EINSDREISSIG. Ausgangsmotive für die MINDMAPS sind Medienbilder des Archives von Orten, die durch politisch motivierte Ereignisse zerstört wurden. Fragmente von Gebäuden, Stadtstrukturen wirken wie Spuren und Erinnerungsfetzen. Die Tuscharbeiten MINDMAPS verknüpfen digitale und analoge Arbeitsprozesse so eng miteinander, dass sie sich gegenseitig bedingen und das eine ohne das andere nicht zu denken ist. Basierend auf der digitalen Aufbereitung der fotografischen Vorlage, sozusagen dem Binärcode 0 und 1, werden Details der Fotografie akribisch mit den kleinsten Pinselgrößen 0 und 1 nach-gezeichnet und ergänzt. 

 

»PASSING THE GARDEN« AUSSTELLUNG 2020

Videoinstallation und mehr…

Ausgangspunkt des Videos sind

Fresken der Villa di Livia in Rom

Basis der weiteren Arbeiten in der Galerie ist das Video.

Diese 2000 Jahre alten Darstellungen zeigen einen illusionistischen Gartenraum, einen „hortus conclusus“. Monika Huber verbindet ihre Aufnahmen der Fresken mit Zeichnungen sowie Bildern intakter und zerstörter Natur. Ein stetiger Wechsel des Bildes, der über langsame Überblendungen generiert wird, lässt Fiktion und Realität verschmelzen.

»FROM ABOVE« AUSSTELLUNG 2019

EINSDREISSIG 2011-2021

EINSDREISSIG ist die Zeitspanne, die für eine Nachricht innerhalb eines Nachrichtenblockes gerechnet wird. Auslöser für das Projekt war das Zusammentreffen verschiedener voneinander unabhängiger politischer Ereignisse, die seit Ende 2010 die Fernseh-Berichterstattung beherrschen.

MONIKA HUBER